Unser Schulgarten – Lernen in und mit der Natur
Direkt neben dem Schulhof liegt unser Schulgarten – ein grüner Lern- und Lebensraum, der Theorie und Praxis auf besondere Weise verbindet. Neben klassischen Gemüsebeeten und Hochbeeten wachsen hier auch verschiedene Obstbäume.
Im Rahmen von Projektwochen sind zahlreiche zusätzliche Elemente entstanden: ein kleiner Teich, ein mit dem Rollstuhl unterfahrbarer Pflanztisch, ein Insektenhotel, ein Igelhaus sowie ein Barfußpfad. So ist ein vielfältiger Naturraum entstanden, der von allen Schülerinnen und Schülern genutzt werden kann.
Verantwortung übernehmen
Einzelne Klassen betreuen eigene Beete und entscheiden selbst, was sie anbauen möchten. Das Spektrum reicht von unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten über Kräuter bis hin zu Blumen. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, Verantwortung zu übernehmen und die Entwicklung „ihrer“ Pflanzen über einen längeren Zeitraum zu begleiten.
Auch das Gartenprojekt der Sekundarstufe II ist fest im Schulgarten verankert. Im Rahmen des berufsvorbereitenden Unterrichts übernehmen die Jugendlichen vielfältige Aufgaben: Sie säen und pflanzen, gießen und pflegen, ernten Obst und Gemüse, schneiden Obstbäume, mähen den Rasen und harken im Herbst das Laub.
Darüber hinaus zieht die Sekundarstufe II verschiedene Gemüsesorten vor und verkauft diese regelmäßig an Mitschülerinnen und Mitschüler sowie an das Kollegium. Auch die Pflege und Bewirtschaftung der Komposthaufen gehört dazu – sie bilden die Grundlage für eine nachhaltige Düngung und Bodenverbesserung. Auf die Verwendung von Torfprodukten wird im Schulgarten bewusst verzichtet.
Lebensraum und Lernort
Der Schulgarten ist zugleich ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, die im Unterricht thematisiert werden. Im Insektenhotel haben sich beispielsweise Mauerbienen angesiedelt, und verschiedene Vogelarten nutzen die aufgehängten Nistkästen zum Brüten.
So ist der Schulgarten nicht nur ein Ort des Gärtnerns, sondern ein lebendiger Lernort, an dem ökologische Zusammenhänge erfahrbar werden und nachhaltiges Handeln praktisch eingeübt wird.





